Category Allgemein
Johannes Thon

"Eigentlich war es ein Akt der Verzweiflung,
kulturelle Notwehr sozusagen“

Sagt Johannes auf die Frage, wie er denn zum Maler geworden sei.

Johannes Thon

„Also Malen kann ich nicht wirklich und gerade, dass ich es nicht kann, ist für mich der Reiz. Beim Musik machen ist da immer ein perfektionistischer Moment bei mir, das hat mit Hobby dann nichts mehr zu tun, also musste etwas anderes her, was ich nicht kann, was mir Spass macht, wo ich einfach vor mich hinwerkeln kann und ab und zu find ich es gut und hänge es auf.“

Damit hat er die Frage warum er zu Malen angefangen hat nicht beantwortet und wir fragen nochmal nach.

„Achja, klar, also meine Frau hat mit Acrylfarben, Pinsel und Leinwände geschenkt, weil ich immer schon Malen wollte. Mein Großvater war Kunstmaler und als Kind habe ich ihm oft in seinem Atelier zugesehen. Eigentlich ist es mehr so die Atmosphäre und der Geruch aus Ölfarben, französischen Zigaretten und Weinbrand, der mir in Erinnerung geblieben ist.
Naja und als dann mit Corona nix mehr war mit Musik, musste etwas anderes her und ich denke es wird auch bleiben.“

Und was willst Du uns mit Deinen Bildern sagen?

„Nix. Die Frage ist doch, was es mir sagt und der Moment, als es entstand, welche Musik ich dabei gehört habe, wie ich gearbeitet habe und nie weiß, ist der nächste Schritt einfach toll, oder der Ruin. Wenn es andere Leute mit auf eine Reise nimmt und die sich fragen, was das jetzt soll, umso besser, aber das ist nicht mein Anspruch.“